Besonders haltbares Schwarzbrot

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Beschreibung

 

  • Germ, Mehl und Kleie,
  • innen und außen müssen zusammenkommen,
  • damit etwas Sinnvolles neues entsteht.
  • Einfache Dinge dazu. Wasser, Salz.
  • Unter deinen Händen beginnt der Teig sich zu formen.

Auszug aus dem Buch der Rezeptquelle

Zusammenfassung

Ertrag
Kg
QuelleDas Originalrezept ist von Roswitha Huber aus: " Das Buch vom Brotbacken "
Zubereitungszeit
Kochdauer
Gesamtzeit

Zutaten

1200 g
Roggenmehl (Type 1150, alternativ 997)
1040 ml
Wasser (kochendes)
42 g
Hefe
24 g
Sauerteig Anstellgut
24 g
Salz
50 ml
Milch (zum auflösen der Hefe)
 
Brotgewürz (nach belieben)
 
Roggenmehl (zum aufarbeiten, da der Teig sehr klebrig ist.)

Anleitung

Mehl in eine Rührschüssel geben, in der Mitte eine vertiefung herstellen. Das kochende Wasser hineinschütten, und Von der Mitte aus mit einer Gabel das Mehl nach und nach zum Rand hin mit dem Wasser vermengen, bis ein dicker Brei entsteht.
- Er hatte danach eine konsistenz so etwa wie Knet.- Abkühlen lassen und dabei öfters durchrühren. Dauer ca. 1 - 1,5 Stunden.

Danach die in lauwarmer Milch aufgelöste Hefe und das Anstellgut in den Brei einkneten und die Masse ca. 10 Std. bei Raumtemperatur gehen lassen.

Danach das Salz und das Brotgewürz einkneten und weiterkneten, bis sich ein sehr geschmeidiger Teig bildet, -optional je nach Konsistenz und Handling noch Roggenmehl einarbeiten.-

Einen Brotlaib formen und in einem entsprechenden großen Gärkörbchen zugedeckt ca. 1 Std. gehen lassen.

Danach auf der Backschieber kippen und einschneiden, mit Wasser bestreichen mit Mehl bestäuben.
- Da der Teig beim Garen sehr schöne strukturierte Risse bekan, verzichtete ich auf das einschneiden und mit Wasser abstreichen.-
Das Brot auf der unteren Schiene bei 220°C ca. eine Std. backen. Hitze ev. reduzieren und ein Gefäß mit Wasser unten ins Rohr stellen.
- Mein 2 Kg Brot benötigte ca. 1,5 Std. Backzeit, da muß man ausprobieren, ob nicht auch mit 240 oder 250°C begonnen wird.-
Dieses haltbare Brot sollte man erst am nächsten Tag anschneiden.

Kategorie: 

faszinierend, da wird ja das

faszinierend, da wird ja das ganze Mehl ''verkleistert''
ich glaube das werde ich mal probieren.
Wie schmeckt dir denn dieses Brot?

Hallo Nicole,

Hallo Nicole,
 
Das Brot schmeckt ausgezeichnet, es hat eine recht feuchte Krume, war aber im biss nicht klebrig, und es hat Spass gemacht es herzustellen.
Wie lange es haltbar ist konnte ich nicht testen, es war schnell weggegessen.
Vor allen Dingen die Krustenrisse haben mich beeindruckt.
Es ist allerdings schon ein Kraftakt mit einer Gabel 1,2 Kg Mehl mit heißem Wasser zu mischen, mit den blosen Händen wäre es besser gegangen, aber leider zu gefährlich. Du weißt sicherlich das Roggen sowieso sehr klebrig ist.
Aber es ging, natürlich hatte ich zum aufarbeiten noch Mehl gebraucht.
Die Durchsäuerung übernimmt hier das Anstellgut "so das man keinen Sauerteig vorbreiten muß" und die 10 Std. Standzeit. Da kann man sicherlich auch variieren (weniger ASG längere Standzeit oder umgekehrt)
 
In Facebook habe ich es vor einem 3/4 Jahr, als ich es hergestellt habe auch gepostet, finde den Beitrag leider nicht mehr.
lg Waldi
 
für dein Projekt wünsche ich dir noch viel Erfolg,

Waldi, da hast du ein schönes

Waldi, da hast du ein schönes Buch als Rezeptquelle... Ich hab' die Roswitha Huber schon persönlich in Rauris "arbeiten" sehen, eine sehr engagierte Frau!
 

.......... engagiert ja, ist

.......... engagiert ja, ist Sie wohl.
 Bevor ich das Rezept hier eintippte, versuchte ich recht erfolglos, ihre Zustimmung zu bekommen.
So habe ich den/die Text/beschreibung formell abgeändert, falls doch........ wink
 
Da ich eine Leseratte bin, besorge ich mir Backbücher eigentlich nicht unbedingt zum nachbacken, aber gleich das erste Rezept darin hat mich gerade wegen dem ungewöhnlichen Teigherstellungsverfahren doch inspiriert, es zu tun. Und es war ein voller Erfolg.
Ihr anderes Buch "Gutes Brot" steht auch auf meiner Bestelliste.